Wer bin ich?

Ich bin 1977 in Oberösterreich geboren und dort aufgewachsen, habe in Wien und Krems studiert und bin als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision in freier Praxis in 1030 Wien tätig.

Ich wohne seit 2018 ein Stück außerhalb von Wien in einem Wohnprojekt. Es besteht aus 32 Wohnungen, in denen Familien, Paare und Einzelpersonen leben, und wir bemühen uns um eine gute Balance aus Privatsphäre, nachbarschaftlicher Zusammenarbeit und freundschaftlichem Miteinander. Ein solches Unternehmen ist nur möglich mit einem gerüttelt Maß an wechselseitiger Empathie und ausreichend Kommunikation. Das ist immer wieder auch eine Herausforderung, meist aber eine große Freude und birgt definitiv ein immenses Feld zu persönlicher Entwicklung.
Ich genieße es, hier mehr Raum, Natur, Luft und Licht zur Verfügung zu haben als es inmitten der Stadt möglich ist, was sich vor allem auch während der Lockdowns für mich als sehr stützend erwiesen hat.

Meine wichtigsten Ressourcen zu einer gelungenen Work-Life-Balance sind

  • Zeit mit meinen Liebsten und Freund*innen zu verbringen
  • Zeit mit mir allein zu verbringen, zu reflektieren und gut zu spüren, wie es mir geht, und was ich brauche, damit es mir (wieder) gut geht
  • zu musizieren (Gitarre spielen, Singen, Trommeln, Improvisieren, am besten gemeinsam mit meinen Nachbar*innen)
  • zu tanzen – frei, spontan, expressiv, ohne Choreographie (5 Rhythmen, Open Floor, Contact Improvisation, Conscious Dance)

Was tu ich?

An diesem Punkt in meinem Leben habe ich schon eine Menge verschiedener Erfahrungen gesammelt:

  • private Höhe- und Tiefpunkte – wie jede*r andere Mensch auch – inklusive verschiedener mehr oder weniger erfolgreicher Versuche, mit den Schwierigkeiten des Lebens zurecht zu kommen
  • private Selbsterfahrung in verschiedensten Bereichen des psycho-eso-spirituellen Feldes (Psychotherapie, 5 Rhythmen/Conscious Dance, Spiritualität, Buddhismus, Yoga, Tantra, Schamanismus, Naturrituale, Atemarbeit)
  • psychotherapeutische Ausbildung (Psychotherapeutisches Propädeutikum und anschließend Psychotherapeutisches Fachspezifikum in Integrativer Therapie inklusive vieler Stunden eigener Lehrtherapie)
  • Arbeitserfahrungen in psychiatrischen Kliniken und Reha-Einrichtungen für Erwachsene, Senioren sowie Kinder und Jugendliche
  • Fortbildungen innerhalb der Integrativen Therapie (Körperarbeit, Kreatives Arbeiten, Trauma)
  • Weiterbildungen und Workshops außerhalb der Integrativen Therapie (EMDR, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Somatic Experiencing, Traumasensibles Yoga, Focusing)

Basierend auf diesen Erfahrungen, die sich mit jedem Tag meines privaten und beruflichen Lebens erweitern, biete ich Psychotherapie für Menschen an, die bereit sind, neugierig auf sich selbst zu sein, ihr innerstes Wesen zu ergründen und auf diese Weise ihr persönliches „Drehbuch“ immer besser verstehen zu lernen. Das ist hilfreich, um so mit der Zeit immer besser erkennen zu können, wo es erforderlich ist, im eigenen Leben etwas zu verändern. Denn manches, was im Drehbuch steht, ist in der Zwischenzeit unnütz, vielleicht sogar kontraproduktiv geworden.

Darum geht es letztlich in einer Therapie: etwas zu verändern! Entweder am eigenen Erleben und Verhalten oder aber auch im Außen – soferne dies denn möglich ist. Vielfach verharren wir jedoch in schwächenden Positionen, Situationen, Mustern… und hoffen darauf, dass sich endlich etwas (am besten: der, die oder das Andere) verändern möge. Damit machen wir uns aber abhängig von Anderen, dem Schicksal, dem Universum oder wie immer wir es nennen wollen.
Selbstermächtigung ist daher das Schlüsselwort: Machen wir uns zum Schöpfer unseres Lebens!
Hier einige meiner Lieblingssätze, die das prägnant auf den Punkt bringen:

  • Vom Opfer zum Schöpfer!
  • Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen!
  • Wenn Sie etwas haben wollen, das Sie bisher noch nicht gehabt haben,
    müssen Sie etwas tun, das Sie bisher noch nicht getan haben!
  • If it works, do more of it!
    If it doesn´t work, try something different! (Steve de Shazer)

Ans Ende dieser Seite möchte ich ein Zitat von Viktor E. Frankl  stellen:

„Sinn entsteht immer dann,
wenn Menschen das, was sie tun,
mit dem in Verbindung bringen, was ihnen wichtig ist.“

Diesen Sinn darf ich täglich in meiner Arbeit spüren, und das freut mich sehr!

Schwerpunkte

  • Depression, Angst, Burnout
  • Traumatische oder andere belastende Erlebnisse
  • Hochsensibilität im Sinne von Elaine Aron
  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Entspannungstraining
  • 2019 Ausbildung in EMDR-Traumatherapie an der Akademie für Traumatherapie, Wien
  • 2016-2017 BVA-Therapiezentrum Justuspark, Bad Hall, psychiatrischen Rehabilitation, Einzel- und Gruppentherapie
  • seit 2016 selbständig in freier Praxis
  • 2015 Otto Wagner Spital, Wien, 1. Psychiatrische Abteilung, Gerontopsychiatrie, Einzel- und Gruppentherapie
  • seit 02/2015 im Status „Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision“
  • 2014 Landesklinikum Baden-Mödling, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • 2014 Landesklinikum Baden-Mödling, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Hinterbrühl
  • 2012-2016 Ausbildung im Psychotherapie-Verfahren Integrative Therapie (mehr Info) an der Donau-Universität Krems
  • 2010-2011 Gruppenmoderation im Club D&A – Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depression, Angststörungen und Burnout
  • 2010 Ausbildung zum Moderator für Selbsthilfegruppen im Club D&A, Wien
  • 2009-2011 Psychotherapeutisches Propädeutikum an der ARGE Bildungsmanagement, Wien
  • 2005-2007 Ausbildung zum Holistic Healing Trainer bei Dr. Clemens Hanika, Wien